Was die Wissenschaft zum Potenzial und zur Wirtschaftlichkeit der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz zu sagen hat finden Sie hier.
Nachhaltigkeitsresearch der Bank Sarasin
2009 ist die Installation erneuerbarer Energien trotz Wirtschaftskrise, tiefen Ölpreises und unbefriedigender Fortschritte in der Klimapolitik weltweit gut vorangekommen. Erneut wurden in Europa und in den USA mehr Stromerzeugungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien als aus konventionellen Quellen erstellt. Neben der Wind- (+31%) und Solarenergie (+13%) sowie der Kleinwasserkraft (+7%), gewannen auch andere erneuerbare Energien wie die Meeresenergie (+2%) und die Geothermie (+4%) trotz niedriger Wachstumsraten an Bedeutung. Die erneuerbaren Energien entwickeln sich als wachsender Wirtschaftssektor derzeit zu einer reifen und etablierten Industrie. Während die Photovoltaik verstärkt in Richtung Elektroindustrie geht, entwickelt sich die Windenergie stärker in Richtung Maschinen- und Anlagenbau.
Die vollständige Nachhaltigkeitsstudie «Erneuerbare Energien 2010» ist bei der Bank Sarasin erhältlich.
Wettbewerbsfaktor Energie – Chancen für die Schweizer Wirtschaft
Rund 40% der Umsätze in der Schweiz wurden im Jahr 2008 in Branchen erwirtschaftet, in denen der effiziente Einsatz von Energie eine besondere Rolle spielt. Die Umsetzung von Energieeffizienz-Massnahmen in der Schweiz ist ein wesentliches Element der Energie- und Klimapolitik und ist für die Schweiz von gesamtwirtschaftlicher Bedeutung. Der Ersatz von fossilen Energieträgern und der effizientere Einsatz von Energie lässt aber auch neue global wachsende Märkte entstehen und bietet neue Wachstumschancen für Schweizer Firmen. In diesem Bericht wird einerseits die Auswirkung der Klima- und Energiemassnahmen in der Schweiz und anderseits die volkswirtschaftliche Bedeutung von Schweizer Unternehmen in neuen Wachstumsmärkten untersucht.
Für Schweizer Unternehmen bieten die weltweiten Bestrebungen nach effizienterem Einsatz bzw. Ersatz von fossilen Brennstoffen auch grosse Wachstumschancen. Im Bereich der erneuerbaren Energien (z.B. Wind, Solar, Wasser, Biomasse) werden im Jahr 2020 weltweit Investitionen im Umfang von ca. 540 Mrd. CHF getätigt. Schweizer Unternehmen sind hier gut vertreten, meist als Zulieferer von Komponenten. Damit verbunden würden ca. 48’000 Arbeitsplätze weltweit und ca. 16’000 Arbeitsplätze in der Schweiz entstehen.
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Stromeffizienz und erneuerbare Energien - Wirtschaftliche Alternativen zu Grosskraftwerken
Die Infras/TNC-Studie «Stromeffizienz und erneuerbare Energien - Wirtschaftliche Alternativen zu Grosskraftwerken» vom Mai 2010 hat zum Ziel, einen Vergleich der energetischen und der volkswirtschaftlichen Auswirkungen der Investitionsstrategie der Stromverbundunternehmen (Szenario „Grosskraftwerke“) mit einer Strategie, die auf Investitionen in Stromeffizienzmassnahmen und erneuerbare Energien setzt („Szenario Stromeffizienz und erneuerbare Energien“) aufzuzeigen. Résumé der Studie: Investitionen in erneuerbare Energien sind deutlich wirtschaftlicher, haben positivere Effekte auf den Arbeitsmarkt und stärkere dynamische Wirkungen auf die Märkte.
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Citigroup: New Nuclear – The Economics Say No
Citi Investment Research & Analysis rechnet vor, dass Atomenergie nur dann Teil einer Energiepolitik sein kann, wenn die Strompreise stark erhöht werden und ihre Risiken auf die Allgemeinheit überwälzt werden. Atomenergie ist ohne stattliche Unterstützung nicht wirtschaftlich.
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BMU-Broschüre: Erneuerbar beschäftigt!
Der Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland hat auch erhebliche Wachstums- und Arbeitsplatzeffekte. Das zeigt eine mehrjährige Studie, die das Bundesumweltministerium (BMU) 2008 an ein Team renommierter Forschungsinstitute unter Federführung der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) vergeben hat. Die Broschüre «Erneuerbar beschäftigt!» des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit liefert eine erste Zusammenfassung der Ergebnisse. Die Studienergebnisse im Detail werden 2011 publiziert.
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